3D-Visualisierung Kenotaph für Newton II. Die 3D-Illustration zeigt eine Neuinszenierung des bekanntesten Entwurfes aus der Ära der Revolutionsarchitektur.
›Kenotaph für Newton II‹ ist eine Fiktion, sehr frei nach dem Original von Étienne-Louis Boullée in die Jetztzeit übersetzt!
Entwurf, 3D-Visualisierung und Text: Heinz Hermann Maria Hoppe, h:h:m:h Designstudio, Ismaning bei München.
Die Illustration dient ausschließlich dem Zweck, die fantastischen Möglichkeiten der 3D-Visualisierung für architektonische Projekte zu zeigen. Eine bauliche Umsetzung ist nicht geplant.
Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten.

3D-Visualisierung utopischer Architektur:
›Kenotaph für Newton II‹

Schluss mit barocken Schnörkeln! Karg, visionär, monumental und radikal anders sollte der Geist der Aufklärung seine architektonische Entsprechung finden. Das ›Kenotaph für Sir Isaac Newton‹ des französischen Architekten Étienne-Louis Boullée (1728–1799) wurde zum Sinnbild der ›utopischen Revolutionsarchitektur‹. Boullée plante in ganz großem Stil. So groß, dass man seinen Entwurf nicht bauen konnte. Wie würde Boullée heute bauen? Wie würde er Licht und Schatten zum Ausdruck bringen – mit modernen Bauweisen und -materialien? Das Kenotaph für Newton II ist eine fiktive Übersetzung in die Jetztzeit, angelehnt an das Original. Mittels 3D-Visualisierungen soll diese Fiktion sichtbar werden.

Seitenansicht. Auch die Strichzeichnungen wurden aus der 3D-Visualisierung abgeleitet.
Seitenansicht der Neuinterpretation. 3D-Visualisierung in Strichmanier, die aus dem virtuellen 3D-Aufbau gerendert wurde.

Was bringen Prunk und höfisches Zeremoniell für die Zukunft, verglichen mit neuen Entdeckungen, technischen Entwicklungen, verglichen mit der Kraft logischen Denkens und der Vernunft? Aufgeklärte Zeitgeister brechen lieber mit Traditionen und haben Visionen: Alles soll anders, besser werden. In den Plänen für ein Grabmal ohne Sarg und Leiche fand Boullée den würdigen Raum für seine Verhältnisse. Zu Ehren des großen Philosophen und Naturwissenschaftlers Sir Isaac Newton sollte ein Denkmal in damals unermesslichen Dimensionen entstehen. Die kosmische Sphäre sollte eine 150 Meter durchmessende Kugel symbolisieren, Zypressen-Reihen den geometrischen Grundkörper auch noch in den lichten Geschossen einrahmen. Lichttunnel in der Kuppel würden das nächtliche Sternenzelt von außen nach innen projizieren. Leuchtmittel für die planetarische Projektion: die Sonne. Summa summarum: bautechnisch und finanziell nicht zu bewältigen, nicht im 18. Jahrhundert. Auch nicht zu Ehren des Verfassers der ›Philosophiae Naturalis Principia Mathematica‹.
Die 3D-Illustration zeigt die Kuppel des Gebäudes, die den Sternenhimmel abbildet.
Maßstab Boullée – auch für die visuelle Adaption: 1784 plante der Mitbegründer der französischen Revolutionsarchitektur eine Kuppel mit einer Höhe von 150 m und Durchdringungen, die den gestirnten Nachthimmel illuminieren sollten. Aufgrund der gewaltigen Dimensionen blieb es beim Plan.

Was bleibt, sind die vererbten, revolutionären Visionen und Ideen. Den kommenden Generationen von Architekten geben sie Inspirationen mit auf den Weg: Gigantomanie, Geometrisierung, sprechende Architektur, Bauhaus, Neue Sachlichkeit, funktionale Strenge, Minimalismus … Entstammen vielleicht auch Fragmente neuzeitlicher Formensprachen dem ›Genpool‹ der utopischen Revolutionsarchitektur?

3D-Visualisierung ›Kenotaph für Newton II‹

Die Vision Boullées hat, über zwei Jahrhunderte später, nicht an Reiz verloren. Aber wie würde Boullée heute entwerfen – mit den Mitteln moderner Glas- und Stahlkonstruktionen? Wie würde er das Abbild der Sterne in einer Kugel einfangen, Licht und Schatten interagieren lassen? Als 3D-Designer reizt mich die architektonische Zeitreise, die Idee, Boulées Utopie frei zu übersetzen – ohne den Rahmen des Fiktionalen zu verlassen. 3D-Visualisierungen sind das ideale Medium, um sowohl architektonische Utopien als auch konkrete Baupläne abzubilden.

Aufsicht auf die architektonische Utopie. Virtuelle Kamerafahrten und Animationen erlauben auch Walkthroughs.
Die Aufsicht zeigt die einfassenden Zypressenreihen.

3D-Architekturvisualisierung begeistert Visionäre und Entscheider

Architektonische Visionen begreifbar und anschaulich abzubilden, ist eine herausragende Domäne der 3D-Visualisierung. In Präsentationen schreiten Bauherren durch virtuelle Gebäude ohne Fundamente, können Entscheidungen treffen für Sichtbeton versus Naturstein. Formen, Farben und Texturen spiegeln die Gesamtanmutung. Der gedachte Formenkanon des Architekten nimmt nachvollziehbare Gestalt an. Benachbarte Grundstücksbebauungen werden in Relationen zum Neubau gesetzt, ein Atrium wird virtuell erschlossen, Geschosse werden belebt, Farbkonzepte werden nachvollziehbar und Detailausführungen in ihrer Wirkung auf die innenarchitektonische Ausstattung sichtbar. Aus Bauplänen werden emotionale Bildwelten. Raumgefühl entsteht. Begeisterung kann wachsen.

Neu ist architektonische Integration einer Aussichtsplattform in die 3D-Szene, die wie ein gebauter Satellit auf seiner Umlaufbahn wirkt.
Ein hinzugefügtes Detail: der vor Wind und Wetter schützende Panorama-Satellit.

3D-Visualisierung verbindet Architektur mit Emotionen

3D-Visualisierung ist die Imagination virtueller Räume. Für die Architekturvisualisierung eröffnen 3D-Illustrationen emotionale und beeindruckende Bildwelten:
  • Animierte Kamerafahrten erlauben Rundgänge durch Gebäude, Konstruktionen und Hallen. Die virtuellen Kameras können aber noch viel mehr, sie bilden ab, was man nicht fotografieren und filmen kann: Einstellungen von städteplanerischen Totalen hin zu Planungsdetails, Flüge über Grundstücke hinweg, den Rohrleitungen der Gebäudetechnik folgen oder visuell eintauchen in Grafiken von Mind-Maps.
  • Bunte Bildchen oder stilvolle Inszenierung? Für eine wirkungsvolle Präsentation machen in Summe die Feinheiten den entscheidenden Unterschied für die Gesamtwirkung aus: Bildkomposition, Lichtführung, Abstraktionsgrad, Farbsättigung, Einbindung in das Corporate Design. Nur wenn alle Bilddetails geschmackvoll aufeinander abgestimmt sind, entstehen einzigartige Bildwelten. Dann folgen 3D-Visualisierungen und -Animationen den Regeln der Dramaturgie, des Storytellings und des Bildaufbaus. Nur so entsteht visuelle Qualität, die Ihre Entwürfe adäquat ins Licht setzt.
  • 3D-Aufbauten können fotorealistisch oder abstrakt inszeniert werden. Steht das ›Setting‹ erst einmal, können Perspektiven, Lichtstimmungen, Farben und Texturen geändert werden. Der Austausch von Komponenten, ein anderer Sonnenstand oder ein neuer Hintergrund sind verhältnismäßig einfach zu realisieren.
  • Der Detailgrad der Illustrationen kann nach Kundenwünschen ausgearbeitet werden.
  • Die gestalterischen Möglichkeiten durch 3D-Visualisierungen – Standbilder und Animationen – sind faszinierend! Kombiniert mit typografischen Textaussagen und Filmmusik entstehen bewegende Eindrücke für geplante oder bereits gebaute Architektur.

Totale. Mit 3D-Visualisierungen werden verschiedene Ansichten eines Aufbaus leicht möglich.
Kenotaph II: gewaltige Dimensionen, Glas statt Stein, Licht und Schatten, Design. Boullée entwarf das originale Kenotaph zu Ehren des großen Naturwissenschaftlers, Entdeckers und Philosophen Sir Isaac Newton, der die universelle Gravitation beschrieb, Bewegungsgesetze formulierte, den Grundstein für die klassische Mechanik legte und das Lichtspektrum erklärte.

3D-Visualisierung für architektonische Projekte im Großraum München

h:h:m:h konzipiert und gestaltet visuelle Erscheinungsbilder (Corporate Design) und Schlüsselbilder (Key Visuals) für Unternehmen in technischen Segmenten. Sein Anspruch ist es, Technik mit Emotionen zu verbinden. 3D-Illustrationen, Fotokompositionen, Animationen und Grafikdesign sind die Bausteine für Architekturvisualisierungen, Produktinszenierungen, visuelle Leit- und Orientierungssysteme. Eingebunden in Präsentationen, Websites, Werbemedien, Geschäftsberichten, Fachbüchern, Messeständen und Eventpräsentationen unterstreichen diese Markenbilder die Identität von Unternehmen und Institutionen und justieren deren Image neu. h:h:m:h gestaltet mit Herzblut, überwiegend für Unternehmen im Großraum München.

3D-Visualisierung des Eigangbereiches.
Zoom auf den Eingangsbereich. Architektur und Innenarchitektur geben sich oft »die Klinke in die Hand«. 3D-Visualisierungen bilden Ihr architektonisches Projekt außen und innen perfekt ab. Mit anderen grafischen Darstellungsformen sehen Ihre Präsentationen wertig aus und bewegen sich weit ab von den typischen, bunten Bildern vieler 3D-Umsetzungen.

Programm:


Weitere Informationen:

Weitere Projekte, Informationen 3D-Design: www.marke3D.de

Informationen zu Étienne-Louis Boullée: https://de.wikipedia.org/wiki/Étienne-Louis_Boullée

Informationen zur Revolutionsarchitektur: https://de.wikipedia.org/wiki/Revolutionsarchitektur

Informationen zu Isaac Newton: https://de.wikipedia.org/wiki/Isaac_Newton


Kontakt:

h:h:m:h Designstudio
Markenbilder für technische Systeme
Heinz Hermann Maria Hoppe
Diplom-Designer (FH)

Telefon +49 (0)89 20184595
Telefax +49 (0)89 20189594
hoppe@marke3D.de
www.marke3D.de

Tassiloweg 18
85737 Ismaning bei München
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